15 schwierige Wörter

Jeder kennt sie, jeder hat sie: Seine “Spezialfälle” an Wörtern, von denen man nie genau weiß, wie man sie schreibt. Selbst beim zehnten Mal, muss man im Wörterbuch nachschauen bzw. goggeln, wie ein bestimmtes Wort geschrieben wird. Der Duden hat hierzu eine Liste mit schwierigen Wörtern erstellt, die oftmals im Wörterbuch gesucht werden.


 

Ich stelle euch hier meine persönlichen Top 15 der rechtschreiblich schwierigsten Wörter von “A” wie Apartheid bis “D” wie Dekolleté vor:

1. adäquat (= angemessen, entsprechend)

2. Akquisition/Akquise (= Erwerb, Anschaffung, Einkauf z.B. Gewinnung von Kunden, Aufträgen, Fördergeldern etc.)

3. akustisch (= die Akustik betreffend, klanglich, klangmäßig, durch das Gehör; hat aber nichts mit dem Akku zu tun 😉 )

4. am besten (”besten” schreibt man tatsächlich klein, ein Fehler, den ich immer wieder mache)

5. aufgrund/aufgrund dessen (Alternative Schreibweise: auf Grund/auf Grund dessen)

6. aufwendig (Alternative Schreibweise: aufwändig)

7. bis auf Weiteres (alternativ ist auch bis auf weiteres möglich)

8. Bezug nehmend (vor allem in der Amtssprache und Kaufmannssprache vertreten; alternative Schreibweise: bezugnehmend)

9. brillant (= glänzend, hervorragend, sehr gut; ja, schreibt man nur mit einem “i”)

10. bombardieren (das erste “r” wird vermutlich oft weggelassen, da es in der gesprochenen Sprache nur undeutlich hervorkommt)

11. Charisma (= häufig: besondere Ausstrahlungskraft eines Menschen; in der Theologie: Gesamtheit der durch den Geist Gottes bewirkten Gaben und Befähigungen des Christen in der Gemeinde)

12. Commitment (= das [Sich]bekennen, [Sich]verpflichten, Verpflichtung)

13. des Weiteren (wird großgeschrieben, da das Adjektiv weiter substantiviert wird)

14. darüber hinaus (aber: darüber hinausgehen)

15. Dissens (= Meinungsverschiedenheit in Bezug auf bestimmte Fragen und Ähnliches)

 

Tipp:

Wie ich bei meinen Recherchen immer wieder feststelle, nutze ich häufig die alternative Schreibweise – woran das auch immer liegen mag. Um jedoch auf der sicheren Seite zu sein, solltest du die von Duden empfohlene Schreibweise verwenden. Vor allem (zukünftige) Verlagsautoren sollten darauf achten und im Zweifelsfall im Duden nachsehen und die betreffenden Wörter gegebenfalls ausbessern.

Der Grund: Lektoren orientieren sich ebenfalls an der empfohlenen Schreibung des Duden. Dadurch kann das eigene Manuskript vielleicht schon punkten, im Gegensatz zu Manuskripten, die mit der alternativen Schreibweise arbeiten.

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